Testbericht Prijon Enduro 450

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Selten ist ein neues Kajak so eingeschlagen wie der neue Prijon Enduro 450. Kaum hatten wir die ersten Modelle im Laden liegen, trugen sie unsere Kunden wieder mit breitem Grinsen aus der Ladentür raus zu ihren Autos. Hier kommt der erste Erfahrungsbericht zum neuen Prijon Enduro 450.

Prijon Enduro 450 – Verkaufsschlager auf Anhieb

Auch bei unserer Kanu-Erlebnis-Messe im April kam der Enduro 450 von Prijon ausgesprochen gut bei den Paddlerinnen und Paddlern an und war auf Anhieb das meist verkaufte Boot unserer Messe. Und das zu Recht! Selten habe ich in einem so vielseitigen und ausgewogenen Kajak, wie in dieser 4,5 Meter langen Rosenheimer Banane, gesessen. Der Testbericht über das Prijon Enduro 450 würde kurzgesagt so ausfallen: „Was hast du vor? – Ach vergiss es. Nimm den Enduro 450. Der passt immer!“

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Im Prinzip erinnert der Prijon Enduro 450 an eine Mischung aus Dagger Stratos und dem alten Prijon Yukon Expedition. Was sich nach Frankensteins unheiligem Experiment von einem Kajak anhört ist in Wirklichkeit eine Balletttänzerin mit `nem Kasten Bier. Schön, graziös, präzise in der Bewegung und am Ende hat man saumäßig Spaß!

Mit allen Wassern gewaschen

Mit seiner Länge von 450cm ist der Enduro lang genug für den spaßigen Surf auf der Welle, bietet genug Platz für Tourengepäck und macht auch auf langen Etappen noch eine gute Figur. Gleichzeitig bietet die Rumpfform mit ausgeprägter Kante, leichtem Rundboden und merklichem Kielsprung eine derartige Agilität und Wendigkeit, dass selbst Wildwasserpassagen bis WWII keinerlei Probleme darstellen. In Verbindung mit den 3-D-Schenkelstützen, wie Prijon sie hauptsächlich in den Wildwasserkajaks verbaut, ist das Enduro 450 ein raubeiniges Kleinfluss-Kajak. Er spricht schnell und präzise auf die Kante an und gibt ein beruhigendes Feedback in der Seitenlage. Es ist unglaublich wie wendig dieses Boot trotz seiner Länge ist! Dennoch sitzt man in einem vollwertigen Tourenkajak mit ausreichenden Gleiteigenschaften selbst für längere Gepäcktouren. So reicht das Einsatzspektrum des Prijon Enduro 450 vom Wildbach in Bayern bis zur Ostseeküste in Mecklenburg. Und alles was sich auf der Landkarte dazwischen als blaue Wasserfläche darstellt, nimmt der Enduro auch gleich noch mit.

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Allround-Kajak zum fairen Preis

Der Prijon Enduro 450 schließt nicht nur die Lücke zwischen Dayliner und Touryak, er schließt gleich ALLE Lücken, so vielseitig ist er. Natürlich bietet ein Touryak noch mehr Platz und selbstverständlich ist ein Seayak viel schneller. Der Prijon Enduro 450 ist kein Spezialist, kein Fachidiot. Sein Spezialgebiet ist das Alleskönnen. Auch bieten die Topmodelle von Prijon das Plus an Ausstattung im Vergleich zum Enduro. Aber hier bietet das Schweizer-Kajak-Taschenmesser eben alles was man braucht und alles was er nicht hat, braucht man auch nicht. Bequemer Sitz, professionelle Schenkelstützen, große Gepäckluken vorne und hinten und das praktische Tagesstaufach vorm Cockpit. Punkt. Der Rest ist bourgeoiser Luxus. Endgültig zum Kajak für das Volk macht es der günstige Preis von 1250,-€.

Fazit: Das Prijon Enduro 450 kann alles, macht Spaß und überrascht mit einer großen Agilität und Wendigkeit.

(Vergleiche zum Trabant sind trotz marxistischer Vokabeln und der Plaste-Verwandtschaft im Material ausdrücklich nicht erwünscht. Auch wenn 1x das Wort „Banane“ gefallen ist bitte nicht gleich an die DDR denken. :-)   )

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